Faszination Android – Das T-Mobile G1 und das HTC Magic
Seit November 2008 ist die Welt im Android-Fieber, seit Februar 2009 Deutschland. Das G1 hat als erstes Android-Handy völlig neue Maßstäbe gesetzt und sich innerhalb kürzester Zeit zu einem echten Verkaufsschlager entwickelt. Nun zieht Vodafone mit dem HTC Magic nach. Was aber macht die Faszination der beiden „Androiden” aus?
Klar, beide haben einen großen Bildschirm mit einer hohen Auflösung, werden über den Touchscreen oder eine aufklappbare Tastatur bedient und haben ein modernes Betriebssystem, das für mehr Offenheit steht. Da der Programmcode des Android-Betriebssystems auf der Open-Source-Idee basiert, ist er frei einsehbar und bietet Entwicklern somit völlig neue Möglichkeiten.
Dennoch war beim G1 zu Beginn nicht alles perfekt. Google selbst hat zugegeben, dass das Android-Betriebssystem für einen Marktstart eigentlich noch gar nicht bereit war. Zahlreiche Updates und Software haben dies aber ausgebügelt und dazu angespornt, das zweite Android-Handy noch besser zu machen. Das HTC Magic ist kleiner und leichter als das G1. Zur Eingabe gibt es eine virtuelle Tastatur, die das störende Auf-und Zuschieben der Tastatur hinfällig macht. Der Akku hält im Schnitt anderthalb Tage und ist damit stärker. UMTS und HSDPA, Bluetooth, WLAN und ein GPS-Empfänger dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Beide Geräte haben allerdings auch ihre Schwächen. Wer sich mit Google und den umfangreichen Diensten des Datengiganten nicht anfreunden kann, sollte die Finger von den Android-Stars lassen. Sie sind vollkommen auf Google-Dienste zugeschnitten und nur für Nutzer mit einem Gmail-Konto interessant. Erst dann klappen nämlich die automatische Synchronisation und der volle Komfort mit Push-Zustellung.
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